2026
„Feuer“ in den 4. Klassen der Ludwig-Frohnhäuser Schule
Das Thema „Feuer“ behandeln die Schüler und Schülerinnen der Klassen 4a, 4b und 4c im Unterrichtsfach Sachunterricht. Im Unterricht werden die dazu passenden Themen wie „Das Verbrennungsdreieck“, „Was sind Schadens- und Nutzfeuer?“ oder „Was brennt, was brennt nicht?“ in kleinen praktischen Versuchen behandelt. Zusätzlich gingen Mitte Januar noch Herr Ramsperger und Herr Fackler von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wimpfen in die Klassen 4a von Herr Giljohann, die 4b von Frau Huber und in die Klasse 4c von Frau Hemmerich. Herr Ramsperger erklärte den Schüler*innen was ein Notfall ist und wie ich einen Notruf richtig absetze. Hierbei konnten die beiden Feuerwehrmänner feststellen, dass die Schüler*innen die 5W-Fragen eines Notrufes ganz genau kannten. Ein weiteres Thema, das Herr Ramsperger mit den Schüler*innen durchsprach, war der Fluchtweg. Hier ermutigte er die Schüler*innen sich einmal umzuschauen, wenn sie zuhause, in der Schule, im Urlaub in einem Hotel oder in ihnen fremden Gebäuden sind, um zu schauen, wo die Fluchtwege sind. Im zweiten Teil des Schulbesuchs zeigte Herr Fackler anhand einer PowerPoint Präsentation die Freiwillige Feuerwehr von Bad Wimpfen. Spannend waren dabei nicht nur für die Schüler*innen die Einsätze, sondern auch warum die Feuerwehr dazu gerufen wurde. Jederzeit konnten die Grundschüler*innen Fragen an die beiden Feuerwehrleute stellen und es waren viele Fragen. Doch ein Highlight stand noch bevor. Am 30.01.2026 besuchten dann die 4. Klassen von Frau Huber, Frau Hemmerich und Herrn Giljohann das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wimpfen. Die Feuerwehrmänner D. Friedrich, U. Lanze, M. Budding, W. Mann, S. Kellhammer, L. Bahnmüller, M. Ramsperger und B. Fackler hatten 3 Stationen aufgebaut, bei denen die Schülerinnen und Schüler über die Themen Einsatzkleidung, Fahrzeuge und den „Firetrainer“ informiert wurden. Pünktlich um 9:00 Uhr trafen die drei 4. Klassen ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Ramsperger ging es gleich los. Was muss ein Feuerwehrmann anziehen, um in den Einsatz gehen zu können? Diese Frage stellte Herr Fackler den Schüler*innen bei der Station „Einsatzkleidung“. Natürlich musste auch die Einsatzkleidung angezogen und das Atemschutzgerät angelegt werden. Die Station „Fahrzeuge“ betreuten S. Kellhammer und M. Ramsperger. Die Schüler*innen waren sehr erstaunt, wie groß so ein Hilfeleistungslöschfahrzeug ist und das nicht nur Schläuche, Strahlrohre und andere feuerwehrtechnische Geräte sind, sondern auch eine ganz „normale“ Schaufel oder ein Besen darin ist. Das Highlight für die Schülerinnen und Schüler war die Station von D. Friedrich am Firetrainer. Hier konnten die Schüler*innen ein echtes Feuer mit einem Feuerlöscher löschen. Zum Schluss stand noch ein Highlight für die Lehrkräfte und die Betreuungspersonen auf dem Programm. S. Kellhammer erklärte das wohl beeindruckendste Fahrzeug: Es ist die Drehleiter. „Wie hoch ist die?“ und „Was kostet so ein Feuerwehrfahrzeug?“ waren nur einige Fragen die Herr Kellhammer beantworten musste, bevor er die Drehleiter in Betrieb nahm und mit den jeweiligen Lehrkräften und Betreuungspersonen eine Fahrt im Korb der Drehleiter in luftige Höhen unternahm.
B.F.
„Das Jahr startete mit 12 Einsätzen im Januar“
Das Jahr 2025 endete für die Freiwillige Feuerwehr mit „nur“ fünf Einsätzen im Monat Dezember recht entspannt. Das Jahr 2026 war noch keine 30 Minuten alt, piepsten schon die Funkalarmempfänger. 21 Minuten nach Mitternacht brannte ein Minitrampolin in der Professor Arens Straße das an einer Hauswand lehnte. Die Bewohner bemerkten das brennende Minitrampolin und konnten den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen. Die Feuerwehr kontrollierte den betroffenen Bereich mit der Wärmebildkamera da, das Minitrampolin auf einem Gitter mit einem darunter befindlichen Kellerfensterschacht stand. Zehn Minuten später, also um 00:31 Uhr wurden brennende Feuerwerksköperreste neben einem Container in der Georg-Simmler-Straße gemeldet. Das Feuer konnte mit der Kübelspritze gelöscht werden. Noch am selben Tag, aber um 16:56 eilten die Einsatzkräfte zu einer Türöffnung in den Steinweg. Hier war eine Person auf dem Balkon ausgesperrt. Zu einer weiteren Türöffnung für den Rettungsdienst wurde die Freiwillige Feuerwehr am 04.01.2026 um 12:18 Uhr in die Pforzheimer Straße gerufen. Die Türe konnte aber mit einem mittlerweile eingetroffenen Ersatzschlüssel geöffnet werden. Somit war kein Einsatz für die Feuerwehr notwendig. Anders war es bei der 3. Türöffnung am 07.01.2026 um 11:28 Uhr. Hier öffneten die Einsatzkräfte eine Türe für den Rettungsdienst, nach dem eine Person in ihrer Wohnung gestürzt war. Einen Tag später am 08.01.2026 um 17:59 lautete das Alarmstichwort: „Rauchentwicklung Wohngebäude Burgviertel“. Kinder haben einen Feuerschein an einem Haus in der nähe des Blauen Turmes gesehen. Der Bereich wurde mit der Drehleiter und der Wärmebildkamera kontrolliert. Es konnte aber nichts festgestellt werden, was auf ein Brand hindeuten könnte. Wahrscheinlich haben die Scheinwerfer, die die Silhouette beleuchten und der feine Regen die Kinder getäuscht Zu einem vermeintlichen Wasserschaden rückte die Feuerwehr am 10.01.2026 um 9:33 Uhr in die Hauptstraße aus. Dieser Wasserschaden war aber ein Rohrbruch, und somit kein Einsatz für die Feuerwehr. Am 13.01.2026 um 09:33 Uhr, am 12.01.2026 um 13:39 Uhr und am 22.01.2026 um 13:39 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu E-Call`s in die Tiefgarage eines ortsansässigen Betriebes aus. Jedes Mal wurde die Tiefgarage abgesucht und kein Fahrzeug gefunden, welches den E-Call ausgelöst hatte. Zwischen diesen E-Call Einsätzen zersägten die Feuerwehrleute noch am 15.01.2026 einen Baum, der beim Schützenhaus quer über der Straße lag, und räumten diesen zur Seite. Der letzte Einsatz löste die Brandmeldeanlage eines Wimpfener Betriebs in Bad Wimpfen im Tal am 28.01.2026 um 14:51 Uhr aus. Hier hatte ein Gabelstapler beim Rangieren, einen Brandmelder abgefahren.
BF.
13.01.2026 | Jugendfeuerwehr - wir kommen
Am Dienstagabend, den 13.01.2026 machten drei fast Teenager einen großen Schritt in Richtung aktive Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann. Ida, Yousef und Dominik wurden von der Kinderfeuerwehr in die Jugendfeuerwehr übergeben. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge übergaben die Verantwortlichen der Kinderfeuerwehr Franziska und Lucas Senius sowie der Betreuer Patrick Bickelmann „ihre“ Kinder an die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr Joris Bongers, Hannes Ullrich, Hannes Müller, Sarah Elsasser, Silas Wölki und Pasqual Bär. Weinend, weil diese drei ihnen auch ein stückweit ans Herz gewachsen sind. Lachend und stolz, da sie drei gut vorbereitete Jugendliche in die Jugendfeuerwehr übergeben können. Wie es bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wimpfen schon lange Brauch ist, steigt man als „Kinderfeuerwehrler“ in das Feuerwehrfahrzeug ein, um auf der anderen Seite in die wartenden Arme der neuen Jugendfeuerwehrkameradinnen und -kameraden zu fallen. Joris Bongers übergab den neuen „Jugendfeuerwehrlern“ ihre Uniform und beglückwünschte sie. In einer kurzen Rede begrüßte er die neuen Mitglieder der Jugendfeuerwehr, bevor sie gleich an ihrem ersten Dienst in der Jugendfeuerwehr teilnehmen konnten. Auch der anwesende stellvertretende Kommandant Nico Oestreich findet es toll, dass Ida, Dominik und Yousef den Schritt in die Jugendfeuerwehr gehen. In dieser Phase des Lebens ist es für Junge Menschen nicht ganz einfach. Schulwechsel, anderer Freundeskreis, andere Hobbies sind nur einige Veränderungen die auf die Jugendlichen einwirken. Deshalb sind wir auf alle Kinder und Jugendlichen Stolz, die bei uns in der Feuerwehr sind. Einen herzlichen Dank geht natürlich auch an die Leiter und Betreuer der Jugendgruppen. So der stellvertretende Kommandant. Doch warum sind die drei überhaupt in die Feuerwehr eingetreten? Ida ging zur Feuerwehr, da Ihr Papa und ihr Onkel in der Feuerwehr sind. Dominik war schon mit drei Jahren ein Feuerwehr-Fan. Er liebte die Feuerwehr und war von allem begeistert, was mit Feuerwehr zu tun hat. In Ungarn hatte er einmal die Gelegenheit eine Feuerwache anzuschauen und durfte zum ersten Mal in ein Feuerwehrauto einsteigen. Das war ein riesiges Erlebnis für ihn. Als er dann noch von einer Bewohnerin aus Bad Wimpfen im Tal erfuhr, dass es in Bad Wimpfen eine Kinderfeuerwehr gibt, war klar, dass er in diese Kinderfeuerwehr will. Yousef hatte über einen ganz anderen Weg zur Kinderfeuerwehr gefunden. Er kam über eine Familienhelferin zur Kinderfeuerwehr, da er mit seiner Familie aus einem Krisengebiet nach Bad Wimpfen gekommen war. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Wimpfen wünscht Ida, Dominik und Yousef alles Gute, viel Spaß in der Jugendfeuerwehr und hofft darauf, sie in einigen Jahren in der aktiven Wehr begrüßen zu können.
BF.





